Es gibt Erkenntnisse über uns selbst, die fühlen sich im ersten Moment nicht nach Heilung an.
Sie tun weh.
Weil wir plötzlich etwas in uns sehen, das wir vorher nicht sehen konnten – oder vielleicht auch nicht sehen wollten.
In den letzten Tagen hatte ich genau so eine Erkenntnis.
Ich habe Verlustangst.
Als ich das zum ersten Mal wirklich ausgesprochen habe, fühlte es sich fast fremd an. Denn Verlustangst sah in meiner Vorstellung immer anders aus.
Ich dachte an Menschen, die klammern. Die festhalten. Die Angst haben, allein zu sein. Die sich anpassen, damit jemand bei ihnen bleibt. So bin ich nicht.
Wenn ich Angst bekomme, jemanden zu verlieren, halte ich nicht fester.
Ich laufe weg. Oder zumindest möchte ich es.
Wenn aus einem Gespräch plötzlich ein Angriff wird
Ich habe in den letzten Tagen angefangen, mich selbst in Konflikten genauer zu beobachten. Und dabei etwas verstanden, das mich ziemlich erschüttert hat.
Es gibt einen Punkt in einem emotionalen Gespräch, an dem ich meinen Gegenüber irgendwann nicht mehr wirklich höre.
Natürlich höre ich seine Stimme. Ich höre die Worte. Aber sie kommen nicht mehr dort an, wo sie eigentlich ankommen sollten.
Plötzlich klingt alles nach Vorwurf. Ein Satz folgt auf den nächsten und während der andere vielleicht noch versucht, mir seine Sichtweise zu erklären, wird es in mir immer enger.
Zu viele Worte.
Zu viele Gefühle.
Zu viele Gedanken.
Alles gleichzeitig.
Es entsteht ein unglaubliches Chaos in mir. Und irgendwann schreit etwas in mir nur noch:
Hör auf. Bitte hör einfach auf.
Aber ausgerechnet diese Worte bekomme ich dann nicht heraus. Stattdessen werde ich lauter. Ich werde hart. Manchmal werde ich sogar gemein.
Nicht, weil ich diesen Menschen verletzen möchte. Sondern weil in diesem Moment scheinbar nur noch ein einziger Gedanke in mir existiert:
Ich muss hier raus.
Ich dachte, ich möchte gehen
Mein erster Impuls ist Flucht. Weg aus dem Gespräch. Weg aus der Situation.
Manchmal fühlt es sich sogar so an, als müsste ich aus der ganzen Beziehung fliehen. Und lange habe ich diesen Impuls für Klarheit gehalten.
Wenn ich gehen möchte, dann muss schließlich etwas nicht stimmen.
Oder?
Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Denn inzwischen beginne ich zu verstehen, dass es einen Unterschied gibt zwischen:
„Ich möchte diesen Menschen verlassen.“ und „Ich halte dieses Gefühl gerade nicht mehr aus.“
Von außen können beide Momente vielleicht gleich aussehen. Von innen sind sie vollkommen verschieden.
Und genau das musste ich erst lernen.
Vielleicht wollte ich nie wirklich weg
Eine der berührendsten Erkenntnisse kam irgendwann ganz leise. Was hätte ich in diesen Momenten eigentlich gebraucht?
Keine weiteren Erklärungen. Keine Argumente. Keine Lösung. Ich hätte mir gewünscht, dass plötzlich alles still wird.
Und dann hätte ich mir gewünscht, einfach fest in den Arm genommen zu werden. Gehalten zu werden.
Nicht, weil jemand meine Gefühle für mich regulieren soll. Nicht, weil mein Partner dafür verantwortlich ist, meine Wunden zu heilen.
Sondern weil unter all dieser Wut offenbar etwas vollkommen anderes liegt.
Angst. Die Angst, verletzt zu werden. Die Angst, nicht verstanden zu werden. Vielleicht sogar die Angst, irgendwann doch wieder verlassen zu werden.
Und darunter fand ich einen Gedanken, der noch viel schmerzhafter war:
Vielleicht bin ich einfach zu viel.
Zu emotional. Zu sensibel. Zu kompliziert. Eine Last für andere.
Und plötzlich verstand ich etwas.
Vielleicht stoße ich einen Menschen manchmal von mir weg, bevor er überhaupt die Möglichkeit bekommt, mir zu zeigen, dass er bleiben möchte.
Die Wut ist nicht mein Feind
Ich habe meine Wut in den letzten Tagen nicht besonders gemocht.
Wie sollte ich auch?
Sie lässt mich Dinge sagen, die ich eigentlich nicht sagen möchte. Sie macht mich hart gegenüber einem Menschen, den ich gar nicht von mir wegstoßen möchte.
Aber langsam versuche ich, anders auf sie zu schauen.
Was, wenn meine Wut nicht gekommen ist, um meine Beziehung zu zerstören?
Was, wenn sie irgendwann einmal gelernt hat, mich zu beschützen?
Vielleicht sagt meine Wut nicht: „Ich will dich nicht.“
Vielleicht sagt sie: „Bitte verletz mich nicht.“
Das entschuldigt kein verletzendes Verhalten.
Und das ist mir wichtig.
Meine Angst gibt mir nicht das Recht, einen anderen Menschen zu verletzen.
Ich bin verantwortlich dafür, wie ich mit meinen Gefühlen umgehe. Aber Verantwortung bedeutet für mich nicht mehr, mich dafür zu verurteilen.
Verantwortung bedeutet, hinzusehen.
Ich stehe damit erst am Anfang
Normalerweise erzählen wir Geschichten gern rückblickend. Wenn wir wissen, wie sie ausgegangen sind.
Wenn wir sagen können: Das war damals – und heute habe ich es verstanden.
Diesen Artikel kann ich so nicht schreiben. Denn ich bin noch mittendrin. Ich weiß noch nicht, ob ich beim nächsten Konflikt rechtzeitig merke, wann es in mir kippt.
Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, „Stopp“ zu sagen, bevor aus meiner Angst Wut wird. Vielleicht werde ich wieder zu spät merken, dass ich längst nicht mehr wirklich zuhöre.
Aber ich habe angefangen, etwas zu erkennen. Und vielleicht ist genau das der erste Schritt.
Nicht: „Ich werde nie wieder so reagieren.“
Sondern: „Ich möchte lernen, mich selbst früher zu hören.“
Bevor ich laut werden muss. Bevor ich fliehen möchte. Bevor ich einen Menschen wegstoße, obwohl ich mir eigentlich wünsche, dass er näher kommt.
Nicht jede Flucht bedeutet, dass wir gehen wollen
Diese Erkenntnis verändert gerade einiges in mir. Denn manchmal glauben wir, wir müssten einen Menschen verlassen, eine Situation beenden oder Mauern um unser Herz bauen. Dabei wollen wir vielleicht gar nicht weg.
Vielleicht sind wir einfach überfordert. Vielleicht haben wir Angst. Vielleicht wurde irgendwo tief in uns eine alte Wunde berührt.
Und vielleicht braucht es dann nicht sofort eine Entscheidung.
Vielleicht braucht es zunächst einen Moment, in dem wir wieder bei uns selbst ankommen.
Ich möchte lernen, diesen Moment zu erkennen. Den Moment zwischen Verletzung und Angriff. Zwischen Angst und Wut.
Zwischen: „Bitte bleib.“ und „Lass mich in Ruhe.“
Denn genau dort scheint ein Teil von mir zu wohnen, den ich lange nicht verstanden habe.
Vielleicht musste ich einem Menschen begegnen, der bleibt
Seit dieser Erkenntnis begleitet mich noch ein anderer Gedanke.
Vielleicht habe ich all die Jahre nicht jemanden gebraucht, der mich rettet.
Vielleicht habe ich jemanden gebraucht, mit dem ich eine Erfahrung machen kann, die ich bisher nicht kannte: Dass ein Mensch bleiben kann, auch wenn es schwierig wird.
Jemanden, der mit mir spricht.Der mich hält, wenn ich selbst gerade keinen Halt in mir finde. Der meine Dunkelheit sehen kann, ohne sofort Angst vor ihr zu bekommen.
Und der nicht jedes Mal glaubt, dass mein Wunsch wegzulaufen tatsächlich bedeutet, dass ich ihn verlassen möchte.
Ich glaube, ich habe diesen Menschen gefunden.
Und vielleicht musste ich ihm genau jetzt begegnen.
Nicht früher.
Nicht erst irgendwann, wenn ich vermeintlich „geheilt“ bin.
Sondern genau jetzt.
In einer Zeit, in der ich bereit genug bin hinzusehen und gleichzeitig noch genug ungeheilte Stellen in mir trage, um ihnen überhaupt begegnen zu können. Denn dieser Weg wäre für mich allein vermutlich ein anderer gewesen.
Manche Dinge können wir allein erkennen. Wir können Bücher lesen, meditieren, reflektieren, uns selbst beobachten und versuchen, unsere Vergangenheit zu verstehen.
Aber manche Wunden zeigen sich erst dort, wo uns ein anderer Mensch wirklich nahekommt.
Und vielleicht brauchen manche von ihnen auch genau dort eine neue Erfahrung. In Beziehung. Ich erlebe gerade, wie ein Mensch meine Angst berühren kann – und mir gleichzeitig zeigen kann, dass nicht jede Berührung dieser Angst mit Verlust endet.
Dass ein Streit nicht automatisch bedeutet, dass jemand geht. Dass ein Nein keine Ablehnung meiner Person sein muss. Dass ich nicht perfekt, ruhig und unkompliziert sein muss, um geliebt zu werden.
Und trotzdem bedeutet seine Liebe nicht, dass er alles aushalten muss.
Das möchte ich niemals von ihm verlangen. Er darf Grenzen haben. Er darf verletzt sein. Er darf mir sagen, wenn ich eine Grenze überschritten habe.
Meine Wunden sind nicht seine Verantwortung.
Aber ich bin unglaublich dankbar, dass er mich begleitet, während ich lerne, Verantwortung für sie zu übernehmen.
Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen gerettet werden und gehalten werden. Ein Retter nimmt dir deinen Weg ab.
Ein Mensch, der dich wirklich hält, läuft ihn ein Stück mit dir – ohne ihn für dich zu gehen.
Und vielleicht besteht Liebe manchmal genau darin: Nicht die Dunkelheit des anderen verschwinden zu lassen.
Sondern eine Hand auszustrecken und zu sagen: „Ich sehe dich auch hier.“
Ich weiß nicht, wohin uns dieser gemeinsame Weg führen wird. Aber ich weiß, dass ich diesem Menschen genau im richtigen Moment begegnet bin.
Und dafür bin ich unendlich dankbar.
Nicht alles, was andere in uns sehen, gehört auch zu uns
Interessanterweise war es nicht das erste Mal, dass mir jemand sagte, ich hätte Angst vor Nähe oder Bindung.
Bei einem früheren Kennenlernen wurde mir genau das einmal vorgeworfen. Bindungsangst. Aber damals geschah etwas vollkommen anderes in mir als heute.
Ich hörte diese Worte – und wusste: Nein. Das ist es nicht. Nicht, weil ich nicht bereit gewesen wäre, mich selbst zu hinterfragen.
Sondern weil es sich nicht nach meiner Wahrheit anfühlte.
Ich hatte vielmehr das Gefühl, in eine Schublade gesteckt zu werden, die eine einfache Erklärung für etwas liefern sollte, das vielleicht viel unbequemer war. Ich hatte Grenzen. Ich wusste ziemlich genau, was ich wollte und was nicht. Und ich sagte offen, was ich dachte und fühlte. Doch genau diese Offenheit führte immer wieder zu Gegenwehr. Wenn ich ehrlich aussprach, was in mir vorging, hatte ich häufig das Gefühl, mich anschließend verteidigen zu müssen.
Es entstand Druck. Und je mehr Druck ich empfand, desto stärker wollte ich mich zurückziehen.
Von außen konnte das vielleicht aussehen wie Angst vor Nähe. Von innen fühlte es sich vollkommen anders an.
Ich hatte keine Angst davor, mich zu binden. Ich wollte mich nur nicht selbst verlieren, um eine Verbindung aufrechterhalten zu können.
Heute weiß ich, wie wichtig dieser Unterschied ist.
Denn diesmal war meine Reaktion eine andere. Als das Thema Verlustangst zwischen uns auftauchte, ging nicht sofort alles in mir in Widerstand.
Im Gegenteil. Etwas in mir wurde still.
Fast so, als hätte ein Teil von mir längst gewusst: Da sollten wir hinschauen. Es war keine Diagnose, die mir jemand überstülpte. Es war eine Erkenntnis, in der ich mich selbst wiederfand.
Und vielleicht liegt genau darin ein entscheidender Unterschied.
Manchmal lehnen wir etwas ab, weil wir noch nicht bereit sind, es zu sehen. Aber manchmal lehnen wir etwas auch ab, weil es schlicht nicht unsere Wahrheit ist. Selbstreflexion bedeutet deshalb für mich nicht, jede Interpretation eines anderen Menschen über mich anzunehmen.
Sie bedeutet, mutig genug zu sein, beides zu können: hinzusehen und zu widersprechen.
Und heute kann ich hinsehen.
Vielleicht auch deshalb, weil der Mensch an meiner Seite mir dafür Raum lässt. Er drängt mich nicht zu einer Erkenntnis. Er versucht nicht, mich von seiner Sicht auf mich zu überzeugen.
Wenn ich Zeit brauche, bekomme ich Zeit. Wenn es in mir chaotisch wird, bleibt er erstaunlich ruhig. Und statt noch mehr Druck aufzubauen, versucht er mit mir herauszufinden, was mir gerade helfen könnte.
Gerade weil ich Reize, Stimmungen und Worte sehr intensiv wahrnehme, macht diese Ruhe für mich einen großen Unterschied.
Sie gibt mir etwas, das ich in emotionalen Situationen besonders brauche:
Raum. Raum, um selbst zu fühlen. Raum, um selbst zu erkennen. Raum, um in meinem eigenen Tempo herauszufinden, was wirklich in mir geschieht.
Und vielleicht ist genau deshalb diesmal etwas möglich, das vorher nicht möglich war.
Ich muss meine Mauern nicht verteidigen. Ich darf anfangen, sie selbst anzusehen.
Nicht weil jemand von außen verlangt, dass ich sie einreiße. Sondern weil ich mich inzwischen sicher genug fühle, selbst zu fragen:
Brauche ich diese Mauer eigentlich noch?
Ein Moment, der mir etwas über mich gezeigt hat
Irgendwann hing ich fast zwei Tage in dieser inneren Schleife fest. Wut. Angst. Rückzug. Gedanken, die immer wieder dieselben Kreise zogen.
Ich wusste längst, dass etwas in mir passiert – und trotzdem fand ich den Ausgang nicht.
In diesem Moment griff ich auf etwas zurück, mit dem ich mich bereits zuvor beschäftigt hatte: getrockneten Fliegenpilz.
Ich möchte das ganz bewusst nicht als Empfehlung oder Anleitung verstanden wissen. Fliegenpilz enthält psychoaktive und potenziell giftige Substanzen und sein Gebrauch kann gesundheitliche Risiken haben. Aber wenn ich ehrlich über meinen eigenen Prozess schreibe, möchte ich auch diesen Teil nicht verschweigen.
Denn meine persönliche Erfahrung in diesem Moment war erstaunlich. Nach einiger Zeit wurde es stiller in mir. Nicht gleichgültig. Nicht verdrängt. Still.
Zum ersten Mal nach beinahe zwei Tagen hatte ich das Gefühl, aus diesem inneren Sturm heraustreten und ihn von außen betrachten zu können. Plötzlich konnte ich sehen, was vorher unter all meiner Wut verborgen gewesen war.
Und noch wichtiger: Ich konnte es aussprechen.
Ich konnte meinem Partner sagen, was eigentlich in mir vorging, anstatt ihn weiter von mir wegzustoßen.
Für mich war nicht der Fliegenpilz die eigentliche Erkenntnis dieses Moments.
Die Erkenntnis war, wer zum Vorschein kam, als meine innere Verteidigung für einen Augenblick leiser wurde. Da war keine Frau, die ihren Partner verlassen wollte. Da war keine Frau, die kämpfen wollte. Da war eine verletzliche Seite von mir, die Angst hatte. Und plötzlich konnte ich sie sehen.
Seitdem beschäftigt mich eine ganz andere Frage:
Wie kann ich diesen Ort in mir auch aus eigener Kraft erreichen?
Wie kann ich lernen, den Sturm früher zu erkennen?
Wie kann ich innehalten, bevor aus Angst Wut wird?
Wie kann ich sagen: „Ich habe gerade Angst, verletzt zu werden“, bevor mein Schutzmechanismus daraus ein „Lass mich in Ruhe“ macht?
Vielleicht war genau das das eigentliche Geschenk dieses Moments. Nicht etwas gefunden zu haben, das meine Gefühle für mich ausschaltet.
Sondern für einen Augenblick erfahren zu haben, wie es sich anfühlt, wenn ich nicht mehr mitten in ihnen gefangen bin und mich selbst wieder sehen kann.
Vielleicht bedeutet Heilung manchmal einfach, nicht mehr wegzulaufen
Ich weiß nicht, wohin mich diese Erkenntnis führen wird. Und zum ersten Mal muss ich das auch nicht wissen.
Ich möchte nicht warten, bis ich dieses Thema „geheilt“ habe, um darüber zu schreiben. Denn das hier ist mein Leben. Nicht die fertige Version davon.
Ich möchte auch nicht die Frau sein, die anderen erzählt, wie Heilung funktioniert, während sie ihre eigenen Wunden versteckt. Ich möchte ehrlich sein. Auch dann, wenn die Wahrheit nicht besonders schön aussieht.
Vielleicht ist genau das für mich Alchemie:
Nicht nur aus unseren schönsten Seiten Gold zu machen. Sondern auch den Teilen von uns zu begegnen, für die wir uns bisher geschämt haben. Sie anzusehen. Ihnen zuzuhören. Und irgendwann zu verstehen, was sie uns die ganze Zeit sagen wollten.
Meine Wut sagt vielleicht nicht: Geh.
Vielleicht sagt sie: Ich habe Angst.
Und mein Wunsch wegzulaufen bedeutet vielleicht nicht: Ich will dich verlassen.
Vielleicht bedeutet er: Bitte gib mir einen Moment, damit ich wieder zu mir zurückfinden kann.
Ich stehe erst am Anfang, das zu lernen. Aber ich laufe nicht mehr davor weg.
Und vielleicht ist genau das mein erster Schritt.
„Heilung beginnt nicht dort, wo wir endlich keine Angst mehr haben – sondern dort, wo wir trotz unserer Angst zum ersten Mal nicht mehr vor uns selbst davonlaufen.“
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Von Herz zu Herz
Mandy
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